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| Die Wirbelsäule ist ein komplexes Gebilde aus Knochen, Bandscheiben, Gelenken, Nerven, Bändern und Gefässen, die von der Rückenmuskulatur gestützt wird. |
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| Bandscheibenvorfall: durch eine Schwachstelle im äusseren Faserring tritt der Bandscheibenkern nach aussen. |
Bandscheibenveränderungen
Folgende Bandscheibenveränderungen können Schmerzen auslösen:
- Interne Bandscheibenrisse
- Bandscheibenvorwölbungen
- Bandscheibenvorfälle
Interne Bandscheibenruptur
Zirka 40% der chronischen Rückenschmerzen werden durch Risse in den Bandscheiben verursacht. Einwachsendes Narbengewebe mit sensiblen Nervenendigungen löst Schmerzen aus.
Bandscheibenvorwölbung
Bandscheibenvorwölbungen stellen die mildere Form des Bandscheibenvorfalls (Diskushernie) dar.
Bandscheibenvorfall
Beim Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibenmaterial aus. Für das Beschwerdebild sind die betroffene Höhe (Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule) und die Richtung des Vorfalls entscheidend.
Bei seitlichem Austritt können Nervenwurzelreizungen Schmerzen verursachen, beim Vorfall in der Mitte werden unter Umständen das Rückenmark (Hals- und Brustwirbelsäule) oder im Lendenwirbelsäulenbereich mehrere Nervenwurzeln (Cauda equina) gefährdet.
Bandscheibenvorfälle müssen nicht schmerzhaft sein.
Therapie
Fehlen Zeichen einer zunähmenden Lähmung, ist auch keine Indikation für eine dringliche Operation gegeben. Hier sollte zunächst ein Behandlungsversuch mit minimal-invasiven Verfahren und Chiropraktik erfolgen.
Fallbeispiel 3
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